CDU Gemeindeverband Ottersweier

Verabschiedung der Gemeinderäte

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Pfetzer!
Liebe Gemeinderatskolleginnen und Kollegen!
Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger!
ausscheidende Gemeinderäteausscheidende Gemeinderäte
 Lieber Ewald!

„Probleme, die man heute aussitzt, sind morgen schmerzende Hämorrhoiden.“

Dieses sicher provozierende Zitat des deutschen Heilpraktikers Erhard Blanck steht sinnbildlich auch für die Geisteshaltung unseres Fraktionskollegen Dr. Ewald Glaser.

Dein zehnjähriger Einsatz im Kommunalparlament verdient schon deshalb Respekt, da Du ein Mensch bist, der sich neben der verantwortungsvollen beruflichen Führungsposition, auch in anderer Weise bürgerschaftlich engagiert. 

Für Dich gilt die Devise, „wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit erwischt hat, dem schickt er ständig neue Aufgaben“! 

Wenn ich Dich beschreiben soll, dann warst Du ein Kommunalpolitiker aus echtem Schrot und Korn. 

Bereits vor 40 Jahren begegneten wir uns bei der Gründung der Jungen Union Ottersweier. Die politische Arbeit faszinierte und fesselte uns schon damals.

Du vertrast Deine Standpunkte immer mit nachdrücklicher Bestimmtheit. Er war nicht der kritiklose „Ja-Sager“ bei den geplanten Vorhaben und Maßnahmen, sondern immer ein selbstkritischer, konstruktiv und pragmatisch Mitdenkender, dem das Wohl seiner Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger immer an vorderster Stelle stand. 

Dazu beigetragen hat auch sein großer Sachverstand zu den Themen Ökonomie und Ökologie, Grundvoraussetzungen in seinem Beruf und eine Lebensmaxime von ihm.

 Jeder spürt er ist ein Mensch und ein Kommunalpolitiker, der seine Mitte nicht verloren hat, der von innen her handelt und der gleichwohl den Menschen voll zugewandt ist.

Wichtiger Kompass ist für Ewald seine Verankerung im christlichen Glauben. Seine konkrete Ausformung findet dies in seinem politischen Handeln, in seinem Menschenbild.

Die Gemeinderatsfraktion der CDU respektierte seinen Wunsch jetzt ein wenig kürzer zu treten. 

Politisch engagierte Menschen haben viele Steckenpferde und Betätigungsfelder. Ich bin mir sicher, dass wir auch künftig von Dir hören werden.

Zahlreiche Institutionen und Organisationen dürfen auch in den kommenden Jahren von Deiner Erfahrung profitieren.

 Aus „Insiderkreisen“ wissen wir – er liest gerne Biografien bedeutender Erdenbürger.

Mit diesem Buchgutschein wollen wir Dir für Deinen zehnjährigen engagierten Einsatz für Ottersweier und der CDU-Fraktion danken.

Genieße mit Deiner lieben Frau Marianne Euren Zugewinn an Freiheit und Freizeit.

Lieber Sepp! 

William Shakespeare hat sinngemäß zum
Thema Abschied folgenden schönen Satz geschrieben:

"Stets lächelt das Willkommen, das Lebewohl aber geht
seufzend".

Ich weiß und Du hast es uns auch gesagt, dass Dir der
Abschied vom Kommunalparlament nicht einfach fällt.

Das Ohr am Bürger war Dir stets ein wichtiges Anliegen. Gleichbehandlung, Gerechtigkeit deine Herzensangelegenheit.

Im Ort kennst Du dich bestens aus. Über jeden Feldweg und jedes Flurgewann könntest Du berichten.

Baugesuche wurden mit Akribie von Dir durchleuchtet.  

Gemeinderat zu sein, gab es bei Josef Doran nur mit vollem Herzblut.

Auf Grund seiner früheren beruflichen Tätigkeit bei einem Ingenieurbüro warst Du uns eine wichtige Stütze.

Mit großer Fachkenntnis hast Du Straßenbaumaßnahmen, Erschließungen und Kanalsanierungen begleitet und oftmals wertvolle Inputs gegeben.

Praktische Erfahrung und ein Blick für das Machbare zeichnete ihn in seiner Arbeit aus.

 Nicht von ungefähr nennen wir Dich gerne liebevoll  „Mister Kanale grande“!

Du bist nach langer 15-jähriger hervorragender Arbeit, bei den Kommunalwahlen am 25. Mai nicht mehr angetreten, jüngere Kandidatinnen und Kandidaten sollten sich profilieren, das verdient großen Respekt.

Wir die CDU-Fraktion, wollen aber noch lange auf Dein Wissen und Deine liebenswerte Art im Umgang mit kommunalpoltischen Themen zurückgreifen können.

Als „Berater“ ohne Honorarvertrag hoffen wir weiterhin auf Deine Unterstützung.

Natürlich haben wir uns auch noch etwas besonderes für Dich überlegt.  

Für den Fall, dass Du mit deiner vielen Freizeit überdrüssig wirst, wollen wir bereits heute mit unserem Abschiedsgeschenk, einem Veranstaltungsgutschein in der Alten Kirche Fautenbach, Vorsorge leisten.

Natürlich ist Deine liebe Gattin Inge mit eingeladen – seit Ihr doch beide Liebhaber von klassischer Musik und Gesang.

 Wir wünschen Dir für den neuen Lebensabschnitt „ohne Gemeinderat“ alles Gute, vor allem stabile Gesundheit.

 Du wirst bestimmt weiterhin ein waches Auge „von außen“ auf die Gemeinde Ottersweier werfen. Und solche Betrachtungen von außen sind für Gemeinderat und Gemeindeverwaltung weiterhin sehr wichtig.

Lieber Robert!

 Der deutsche Journalist und Erzähler Theodor Fontane sagte einmal:

„Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen“ – ich will versuchen mich daran zu halten.

 Die Gemeinderatsfraktion der CDU respektierte Deinen Wunsch nach 25 Jahren nicht mehr für eine erneute Legislaturperiode zu kandidieren. Auf Grund Deiner angeschlagenen Gesundheit ist dies einerseits verständlich. Aber es ist andererseits auch eine Lücke, die Du bei uns hinterlässt.

Die Entwicklung der Gemeinde war ein wichtiger Teil in deinem Leben, sie waren Dir eine „Herzensangelegenheit“.

Du warst ein Politiker, der genau das sagt, was er denkt, der sich nicht verbogen hat, der auch vor Wahlen unpopuläre Entscheidungen getroffen hat, wenn Du von der Richtigkeit der Entscheidung überzeugt warst.

 Wer Dich näher kennt, hat auch den Menschen Robert näher kennengelernt, der mit seinem verschmitzten Humor und seinem Witz seine Fraktionskollegen begleitet hat.

Und sie auch manchmal auf den Arm genommen hat.  

Politische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen wirken sich unmittelbar auf die Schulen aus.

Und nicht selten soll es gerade die Schule sein, die Probleme der Gesellschaft aufgreifen und bewältigen soll.

Ich erinnere mich noch gern an manche Debatten, welche Aufgabe die Schule in der Welt von heute zu erfüllen hat.

Als „bildungspolitischer Sprecher“ der CDU-Fraktion überzeugtest Du mit Sachverstand, Fingerspitzengefühl und Geduld -  auch Dein Gefühl für das Machbare sollte nicht unerwähnt bleiben.

Eine besonders hervorzuhebende Leistung waren die Sanierungsarbeiten in die Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren.

Nie hat Robert locker gelassen und immer wieder die zuständigen Stellen angetrieben, damit die Schulgebäude auf einen energetischen Topzustand kommen und ein so freundliches und helles Aussehen bekamen.

Die CDU-Fraktion bedankt sich für Dein 25-jähriges engagiertes kommunalpolitisches Wirken.

Es zeichnete sich aus durch Ideenreichtum, Überzeugungskraft, Durchsetzungsvermögen, Diplomatie und Einsatzbereitschaft.

Dein lausbubenhafter, sprichwörtlich  spitzbübischer Humor ist sicher ein „Alleinstellungsmerkmal“ innerhalb der Fraktion. 

Du kannst nun mit großer persönlicher Zufriedenheit auf eine  erfolgreiche kommunalpolitische Tätigkeit zurückblicken.

Die CDU-Fraktion wünscht Dir einen ebenso zuversichtlichen Blick nach vorne – vor allem eine stabile Gesundheit.

 Unser Geschenke sind zweckgebunden – nämlich zum ersten: Für einen genußreichen Abend mit Deiner lieben Gattin im Schlemmerrestaurant „Burg Windeck“.

Denn Du weist ja: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar!“

Und das wollen wir unter allen Umständen vermeiden.

Zum zweiten erhälst Du einen edlen Tropfen für nun „terminfreie Montagabende“!  

Die CDU-Fraktion und auch ich persönlich wünschen Dir alles erdenklich Gute, vor allem aber eine erträgliche Gesundheit und noch viele Jahre des gemeinsamen Zusammenlebens in Zufriedenheit mit Deiner lieben Gattin, Euren Kindern und Enkeln.

Dank an die scheidenden Gemeinderäte der FWG und SPD-Fraktion

 Im Namen der CDU-Fraktion sage ich auch herzlichen Dank an Daniela Fehrenbacher, Dr. Ulrich Hoffmann und Maren-Sophie Seifermann für Ihre Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, für die Entwicklung unseres Gemeinwesens und für viele Fragen und Anregungen.

Ich sage Dank für eine querelenfreie Diskussionskultur und das faire Miteinander am Ratstisch.

Gerade mit Dr. Uli Hoffmann verlieren wir ein „Gemeinderatsgedächtnis“ der besonderen Art.

Nach 30-jähriger Zugehörigkeit war er noch der einzigste im Gremium, der Entscheidungswege und Beschlüsse aus den frühen 80-ziger Jahren miterlebte.

Wir wünschen den ausscheidenden Gemeinderäten alles Gute für die Zukunft, vor allem Glück und Gesundheit.